3-Jahres-Plan: Was wir brauchen, warum, und wie wir unabhängig werden
Seit 2003 reparieren und verkaufen wir refurbished Computer. Aber unser aktuelles Geschäftsmodell ist nicht nachhaltig.
Die Herausforderung: Unsere Einnahmen sind von CHF 140k (2021) auf CHF 60k (2025) gefallen — B2B-Hosting-Kunden verloren, Dienstleistungen von CHF 80k auf CHF 28k geschrumpft. Das aktuelle Modell — abhängig von wenigen Einzelkunden — ist fragil.
Das eigentliche Problem: Nicht fehlende Refurbishment-Kapazität, sondern fehlende Organisation für Verkauf und Ausführung. Wir haben bereits zu viel Inventar in 2 Lagern. Viele Organisationen in Zürich entsorgen alte Technologie — aber wir brauchen keine zusätzlichen Geräte, sondern bessere Prozesse.
Das Problem in einem Satz:
Wir haben 14 Menschen im Team (Techniker, Betrieb, Leitung) — aber zu wenig bezahlte Kapazität und keine dedizierte Bildungsstruktur, um Prozesse zu professionalisieren und das volle Potenzial auszuschöpfen.
Leitung: Andreas, Veronica (Sozialpädagogin), Dani. Technik & Betrieb: Freiwillige, Praktikanten, Reintegrations-Teilnehmer.
Statt nur Refurbishment zu skalieren, wollen wir unser Modell transformieren:
Warum Stiftungen? Weil wir eine soziale Mission haben, keine Silicon-Valley-Startup-Mentalität. Wir arbeiten mit Reintegrations-Programmen (z.B. GEP), Freiwilligen, Praktikanten. Professionalisierung braucht Ressourcen — und die kommen nicht aus Verkaufserlösen allein.
Wir brauchen Anschubfinanzierung für 3 Jahre, um Hub + Team aufzubauen. Danach sind wir selbsttragend (Operations durch Revenue finanziert).
Degressives Modell: Je mehr wir wachsen, desto weniger Stiftungsgelder brauchen wir. Jahr 1 → Jahr 3: -64% weniger Stiftungsgelder. Ab Jahr 4: Nur noch Impact-Finanzierung (kostenlose Geräte, Stipendien), keine Betriebskosten mehr.
~590 m²: Werkstatt, AI Lab, Event Space, Shop, Offices — alles unter einem Dach
Ergebnis: Effizientere Prozesse, mehr parallele Arbeitsplätze, neue Einnahmequellen
📊 Hub-Details & Budget ansehen →2× neue Stellen: Hardware-BPL + Software/AI-BPL
Train-the-Trainer: Strukturierte Ausbildung statt informellem Wissenstransfer
Ergebnis: 40-60 Menschen/Jahr erreicht (Techniker + Entwickler + Workshop-Teilnehmer)
📊 Bildung-Details & Multiplikationseffekt →“Alte Computer. Neue Chancen. Bessere Zukunft.”
Seit 2003 verbinden wir Kreislaufwirtschaft, Arbeitsintegration und Tech-Bildung unter einem Dach. Auf bauen wir Werkstatt, Makerspace, AI Lab, Event-/Kulturraum und Museum — ein Ort für nachhaltige Technologie, souveräne KI und Community.
Quelle: Kivitendo ERP, verifiziert 11.02.2026
Was passiert ist: Der Verlust von B2B-Grosskunden hat unsere Dienstleistungs-Einnahmen um reduziert. Von ~ (Durchschnitt 2022-23) auf (2025). Gesamteinnahmen fielen von CHF 134’450 auf CHF 60’402.
Der Grund: Abhängigkeit von wenigen B2B-Hosting-Kunden. Keine diversifizierten Einnahmequellen. Keine aktive Akquise.
Das Positive: Geräteverkauf (CHF 22’086 in 2025) bleibt stabil. 23 Jahre Erfahrung, 2’777 Rechnungen, 5’803 Kunden — die Kompetenz ist da. Der Hub ist unsere Turnaround-Strategie.
Unsere aktuelle Situation: Wir haben 2 grosse Kivitendo-Kunden verloren. Das hat unsere B2B-Einnahmen stark reduziert.
Warum wir nicht einfach „mehr verkaufen“ können:
Was wir brauchen: Nicht mehr Verkauf, sondern bessere Prozesse und diversifizierte Einnahmen (Tech-Bildung, Workshops, AI Lab Services, Corporate Training, Community Events).
Detaillierte Finanzdaten sind verfügbar im Finanzen-Bereich — alle Zahlen aus Kivitendo, klickbar mit Quellenangabe.
2023 war das letzte vollständige Geschäftsjahr vor unserer aktuellen Krise. Einnahmen CHF 134’450 vs. Ausgaben CHF 159’667 = Verlust -CHF 25’217.
Die grössten Kostentreiber 2023:
Das Problem:
Die Miete allein (CHF 76’934) übersteigt unsere gesamten Einnahmen 2025 (CHF 60’402). Die Ausgaben 2023 waren 119% der Einnahmen — das ist nicht nachhaltig.
Der Hub bringt Laden + Lager + Werkstatt unter ein Dach. Dadurch sparen wir Doppelmiete, gewinnen Effizienz, und schaffen Platz für neue Einnahmequellen (Workshops, Corporate Training, Events).
Unser Ziel: Nicht mehr mit Defizit arbeiten, sondern durch Effizienzgewinn + neue Revenue-Streams einen nachhaltigen Betrieb aufbauen.
Einmalige Investitionen nur im Jahr 1. Stiftungsgelder sinken jedes Jahr. Eigenleistung (bewertete Freiwilligenarbeit, kein Cash) wächst durch Community-Aufbau.
| Jahr 1 | Jahr 2 | Jahr 3 | 3-Jahres-Total | |
|---|---|---|---|---|
| Einmalige Investitionen | CHF 107’500 | — | — | |
| Stiftungsfinanzierung | CHF 344’000 | CHF 256’280 | CHF 164’432 | CHF 764’712 |
| Eigenleistung* | CHF 100’000 | CHF 140’000 | CHF 195’000 | |
| Total | CHF 551’500 | CHF 396’280 | CHF 359’432 |
* Eigenleistung = bewertete Freiwilligenarbeit (Stunden × CHF 35/h, NGO-Standard), kein Cashflow. Jahr 3 setzt ~6.857 Freiwilligen-Stunden voraus (~3.4 Vollzeit-Äquivalente).
Heute haben wir: 250 m² verteilt auf zwei getrennte Standorte (Laden + Lager). Das ist ineffizient, teuer, und hemmt unser Wachstum.
Der Hub bringt alles unter ein Dach: ~650 m² Gesamtfläche (inkl. Verkehrsfläche) mit 590 m² Nutzfläche für 8 Bereiche.
Eingang/Triage, Ersatzteile, Fertigware, Laderampe, Recycling-Staging
Verkauf, Geräte-Annahme, Beratung, Wartebereich
6-8 Arbeitsplätze, Test & Datenlöschung, QA, Ersatzteile
5 Arbeitsplätze (Kern + BPL), Sitzungszimmer
3D-Drucker, Lötstationen, Laser Cutter, Tool Library
GPU-Cluster, klimatisiert, Netzwerk-Infrastruktur
20 Plätze, Beamer, Übungsrechner, Corporate Training
Tags: Café. Abends: Konzerte, Talks, Filmabende. Repair Café 2×/Monat
Warum so viel Raum?
Unser Ziel ist ~480 Geräte/Jahr bis Ende Jahr 3 (von aktuell ~150/Jahr geschätzt). Dafür brauchen wir effizientere Infrastruktur und strukturierte Prozesse.
Plus: Workshops, Trainings, Events, und Community-Treffpunkt generieren neue Einnahmequellen, die langfristig unsere Unabhängigkeit sichern.
Gesamtfläche: 590 m² Nutzfläche + ~60 m² Verkehrsfläche (Flure, Treppen, Toiletten) = ~650 m² Total.
7 Module, einzeln förderbar. Einmalige Investitionen + jährliche Kosten = .
Werkbänke, Regale, Werkzeuge, Lötarbeitsplätze (einmalig)
Regale, Kleiderständer, Kasse, Beleuchtung (einmalig)
3D-Drucker, Lasercutter, Elektronik-Werkzeuge (einmalig)
Netzwerk, WLAN, Firewalls, Drucker (einmalig)
2-4× Consumer GPUs für AI Literacy Workshops (einmalig)
~600m² in Volketswil/Schlieren/Dietikon, inkl. Nebenkosten
2× Teilzeit (60%) für Curriculum-Entwicklung & Workshop-Durchführung
Lernmaterialien, Elektronik-Kits, Software-Lizenzen
Community Events, Hack-Nights, Gastredner
Büromaterial, Reinigung, Verbrauchsmaterial
Haftpflicht, Inventar, Betriebsversicherung
Davon CHF 100’000 Eigenleistung* (22%)
Von heute auf in Jahr 3 — das ist der Weg zur Unabhängigkeit.
Aktuell: CHF 50’800/Jahr (B2B Services + Geräteverkauf + Integration + Spenden)
Ziel Jahr 3: CHF 195’000/Jahr (Prognose) — das wäre +284% Wachstum
Durch neue Einnahmequellen (Workshops, Corporate Training, Events, erhöhter Geräteverkauf) decken wir immer mehr unserer laufenden Kosten selbst.
Priorisierte Liste mit Deadlines und Anforderungen.
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